Fast alle Druckprodukte, die sich im Offsetdruck drucken lassen, lassen sich auch im Digitaldruck herstellen – und umgekehrt, wie beispielsweise Flyer, Folder, Poster und vieles mehr. Hier möchte ich aber kurz auf umfangreichere Printprodukte eingehen: Broschüre, Katalog und Heft.

Folgende Situation: Nächste Woche steht ein spontaner Kundenbesuch an. Nach kurzer Überprüfung steht fest, es gibt keine (aktuellen) Unternehmensbroschüren mehr. Wie soll der Kundentermin ohne Unterlagen über die Bühne gehen? Klar, digitale Präsentation funktioniert. Aber danach sollte man doch den Kunden / Interessenten mindestens ein „Handout“ da lassen, oder besser einen gebunden Katalog.

Digitaldruck

Jetzt hilft das Digitaldruckverfahren. Vorausgesetzt, das Layout steht (noch vom alten Katalog), dann könnten innerhalb eines Tages einige Bilder, Textabschnitte oder gar Verkaufspreise aktualisiert werden und das Dokument zur Digitaldruckerei geladen werden. Mit Produktionszeiten von 2 – 5 Werktagen und Einzelstückanfertigung, ist das Druckverfahren unschlagbar. Innerhalb weniger Werktage hat der Vertrieb nun aktuelle Verkaufsunterlagen, z.B. als 36seitige Broschüre leimgebunden. Diese kurze Zeit ist im Offsetdruck nur schwer möglich umzusetzen (Trocknungszeiten). Betrachte ich mir zwei Kundenprojekte, einmal einen Produktkatalog (Offsetdruck) und einmal eine Unternehmensbroschüre (Digitaldruck), dann muss ich feststellen, dass der Qualitätsunterschied geringer ist, als ich dachte. Vor einigen Jahren war die Druckqualität DAS Entscheidungskriterium für den Offsetdruck. Hier habe ich Belegexemplare aus dieser Zeit, die den Unterschied zwischen Digital- und Offsetdruck deutlich zeigen.

Mittlerweile hat der Digitaldruck aber enorm aufgeholt. Klar, der Profi erkennt das jeweilige Druckverfahren und auch, dass der Offsetdruck letztlich qualitativ doch etwas besser aussieht. Aber ich würde Digitaldruck unbedingt empfehlen, wenn einige Punkte geben sind:

  • Zeitmangel
  • Kurzfristiger Inhalt (Preise, Produktübersichten, Betriebsanleitungen, o. ä.)
  • Kleine Druckauflage (zw. 1 – ca. 200 Exemplaren)

Offsetdruck

Generell würde ich das Offsetdruckverfahren wählen im Hinblick auf die Druckqualität. Die Bilder haben etwas mehr Tiefe, wirken brillanter und der Druck hat keine Längsstreifen, was auch von der Papierwahl abhängt:

  • Keine Spuren auf den Bildern (brillante Bilder bei entsprechendem Datensatz)
  • Preiswert bei hohen Druckauflagen (bereits ab ca. 200 Drucken)
  • Umfangreiche Weiterverarbeitung möglich (Stanze, Nut, Sonderformate, etc.)
  • Druck mit Sonderfarben (eigenes Corporate Design / Hausfarbe, z.B.: Pantone oder HKS)

Ein kurzes Fazit, ob Offsetdruck oder Digitaldruck:

Es entscheidet – wie so oft – der Einzelfall, denn die Grenzen sind fließend welches Druckverfahren besser ist. Und für jeden bedeutet „besser“ etwas anders, besserer Druck, bessere Haltbarkeit, besserer Endpreis, etc.. Wenn Sie sich unsicher sind, dann stehe ich Ihnen gerne mit meiner Expertise für Ihr Projekt zur Verfügung. Melden Sie sich einfach und dann klären wir gemeinsam, was für Sie die wirtschaftlichste Methode sein wird. Hier geht’s zum Kontakt.