In meinem Beitrag Sonderfarben – exklusiver Nachteil, oder preiswerter Vorteil? habe ich kurz die Vor- und Nachteile von Sonderfarben aufgeführt. Wurde nun vom Projektteam festgelegt, dass das Print Design mit einer Sonderfarbe gestaltet wird, dann ergibt sich die Frage: „Welche Sonderfarbe darf’s denn sein – HKS oder Pantone?“

Auch hier – wie so oft – lautet die Antwort „Es kommt auf den Einzelfall an!“. Beide Farbmarken sind ohne Probleme zu empfehlen. Dennoch gibt es Unterschiede, die ich hier kurz aufführe:

Hersteller HKS:

  •    HKS bietet 88 klassische Farbtöne an. Dazu gibt es, laut HKS, 39 Nuancen, die als Vollton erhältlich sind.
  •    HKS Warenzeichenverband e. V. aus dem schönen Stuttgart, weltweite Nutzbarkeit
  •    HKS-Farbe ist günstiger als PANTONE

 

Hersteller PANTONE:

  •    PANTONE bietet 1.867 Sonderfarben an. Dazu gibt es, laut PANTONE, 112 Trendfarben.
  •    PANTONE ist ein amerikanischer Hersteller, weltweite Nutzbarkeit
  •    PANTONE-Farbe ist teuerer als HKS

 

Das Fazit fällt kurz aus, ob HKS oder PANTONE:

Es kommt wirklich auf den Einzelfall an, mit welcher Farbe gedruckt wird. Dazu sollte vor der Gestaltung der Drucksachen ein ausführliches Briefing erfolgen mit dem Fokus auf die Farbe. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ihnen der Drucker Ihres Vertrauens gut weiterhelfen kann, falls die Frage HKS vs. PANTONE aufkommt. Er arbeitet fast täglich mit diesen Farben, und ein Besuch vor Ort in der Druckerei ist ebenso hilfreich, wie der Einsatz von den jeweiligen Farbfächern beim Kunden vor dem Gestaltungsprozess bzw. vor der Reinzeichnung von Dateien!