Gerade zum Jahreswechsel wickle ich viele Projekte ab, die per Dialogpost versendet werden. Das sind Programmhinweise für das kommende Jahr, Infos zu Preisänderungen, gute Wünsche zum neuen Jahr, Mitteilungen zu neuen Geschäftszweigen oder Spendeaufrufe.

Ab dem 1. Januar 2020 werden nur noch Sendungen per Dialogpost verschickt, die einen rein werblichen Hauptzweck haben. Das heißt im Umkehrschluss: Alles was keine Werbung ist, wird künftig nur noch als (teurere) Briefpost versendet werden können.

Unter deutschepost.de/dialogpost2020 gibt es weitere Infos auch zum Preis und Mindestmenge.

Sicherlich ist eine scharfe Trennung von „Werbung“ und „Nicht-Werbung“ nicht ohne Weiteres möglich. Die deutsche Post gibt folgende Beispiele für Sendungen mit werblichen Inhalten an:

  • Mitteilungen inkl. Gratisproben (Muster, Werbeartikel)
  • Imagewerbung
  • Einladungen zu Veranstaltungen oder Gewinnspielen
  • Kundenmagazine, Kundenbroschüren
  • Spendeaufrufe
  • Glückwünsche

Besonders der letzte Punkt „Glückwünsche“ erscheinen doch eher privater Natur zu sein. So werden wohl „Glückwünsche zu Weihnachten 2020“ und zum neuen Jahr 2021 doch als günstigere Dialogpost versendet werden können, wenn die Mindestmenge von 200 erreicht ist (z. B. bei Übereinstimmung der ersten beiden Stellen in der Plz).

Folgende Beispiele für Sendungen mit nicht werblichen Inhalten gibt die deutsche Post wie folgt an:

  • Markt-/Meinungsforschung
  • Rückrufaktionen
  • Mitarbeiterzeitungen
  • Preislisten

Auch hier finde ich den letzten Punkt eher unpassend in dieser Kategorie. Denn Marktkommunikation beinhaltet (auch) Informationen zu Preisen und dienen damit einer Kundenbindung weil Preisinformationen zum Kauf oder zur Nutzung von Dienstleistungen animieren könnten.

Wenn auch Sie ein Projekt per Dialogpost kommunizieren möchten, dann melden Sie sich unverbindlich bei mir. Ich bringe gerne per Dialog etwas Licht ins Dunkel.